Sicherheitscheck


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Allgemeine Fragen

Was haben Sie für ein Zuhause?


Reihenhaus, alleinstehendes Haus oder Wohnung, für den Sicherheitsberater macht das einen großen Unterschied. Ist das Grundstück durch einen Zaun, Mauer oder Hecke geschützt? Ist der Zaun gleichzeitig eine Einstiegshilfe? Gibt es ungesicherte Kellerschächte? Solche und ähnliche Fragen stellt Ihnen ein Sicherheitsberater. Für Wohnungen ist entscheidend wie der Hausflur, die Fenster und die Balkone gesichert sind. Als Beispiel gibt es Bäume, die einen Einstieg in einen höher gelegenen Balkon ermöglichen.




Wieviele Stockwerke hat ihr Zuhause?


Die erste Etage und das Erdgeschoss sind für den Einbrecher grundsätzlich leichter zu erreichen als die oberen Stockwerke. Hier sollte das Hauptaugenmerk auf der Objektsicherung liegen. Der Einbrecher ist mit den Türen und Fenstern auf Augenhöhe und kann genau beobachten, ob jemand daheim ist und teilweise auch, wie gut die Eingänge gesichert sind. Die oberen Etagen werden oft beim Einbruchschutz vernachlässigt, was den Einbrechern nicht fremd ist. Auch die höher gelegenen Fenster und Balkone bieten Einstiegsmöglichkeiten und sollten zur Sicherheit auf Schwachstellen geprüft werden.




Wohnen Sie im Erdgeschoss?


Ein gekipptes Fenster oder Terrassentür ist für den Einbrecher gerade im Erdgeschoss eine Einladung für einen Einbruch. Dazu benötigt er lediglich ein einfaches Werkzeug wie einen Schraubenzieher und einen kurzen unbeobachteten Moment. Die Einbruchsicherheit sollte im Erdgeschoss besonders ernst genommen werden, da der Täter blitzschnell die Einstiegsmöglichkeiten erreichen kann. Außerdem kann der Dieb die Wohnungen auf der untersten Ebene besonders gut einsehen und unauffällig beobachten, wie es um die Anwesenheit der Bewohner und die Objektsicherheit steht.




Haben Sie eine Terrasse und/oder Balkon?





Haben Sie eine Terassentür/Fenstertür?


Zu den Fenstertüren gehören Balkon- und Terrassentüren und sind, wie der Name schon sagt, wie ein großes Fenster zu handhaben. 40 % aller Einbrüche bei Einfamilienhäuser gehen durch die Fenstertüren. Bei Mehrfamilienhäusern ist diese Einstiegsform auf Platz zwei der Lieblingseinstiegsmöglichkeiten. Ergo muss hier besonders auf Einbruchsicherheit geachtet werden. Auch Balkone sind für den Einbrecher nicht unerreichbar und sollten zur Sicherheit auch auf Schwächen kontrolliert werden. Ein ungünstig stehender Baum ist zum Beispiel eine perfekte Einstiegshilfe für den Einbrecher auch in höhere Etagen.





Haben Sie einen Balkon?





Haben Sie Aufstiegshilfen wie Garage, Carport oä. direkt an Ihrem Haus?


Wovor jeder Sicherheitsberater warnt, ist die Aufstiegshilfe. Das können Garagen, Carports oder Bäume sein. Einbrecher wissen, dass in den oberen Etagen die Einbruchsicherheit nicht ganz so ernst genommen wird, wie in Etage eins oder dem Erdgeschoss. Einen Baum kann man entfernen, oder so beschneiden, dass man von diesem an kein Fenster oder Balkon gelangt. Bei einem Carport oder einer Garage wird das schon schwieriger. Die somit zugänglichen Einstiegsmöglichkeiten sollten unbedingt auf Sicherheit geprüft werden.





Haben Sie Aufstiegshilfen wie Gartenmöbel, Mülleimer oä. direkt an Ihrem Haus?


Mit einem Sprung über den Zaun gelangt der Einbrecher schnell auf das Grundstück und kann herumstehende Gartenmöbel, Mülltonnen oder sogar Leitern nutzen, um zur nächsten Etage zu gelangen. Es gibt genügend Möglichkeiten, welche die Objektsicherheit auch in den oberen Stockwerken zu einem ernstzunehmenden Thema machen sollten. Der Sicherheitsberater spielt all diese Möglichkeiten mit Ihnen durch und schafft so die exakten Schwerpunkte für einen effizienten Objektschutz. Selbst wenn sie alles wegschließen ist es für den gut vorbreiteten Einbrecher kein Problem, sich eine kleine Aufstiegsmöglichkeit mitzubringen.





Wie viele Türen haben Sie (direkt und indirekt zugänglich) um Ihr Haus zu betreten?





Was für einen Schlüssel haben ihre Eingangstüren?


Von den Ersatzschlüsseln abgesehen, gleicht kein Schlüssel dem Anderen. Jeder hat sein ganz individuelles Profil und passt somit nur zu einem ganz bestimmten Schloss. Die gängigste Form ist der Schlüsselbart mit dem Zackenprofil. Der Schlüsselbart besteht immer aus einzigartigen Zähnen. So gehört zu jedem Schloss ein einzigartiges Zackenprofil. Der Bohrmuldenschlüssel besitzt Aussparungen, welche die Zuhaltungsstifte in die Position bringen um den Zylinderkern mittels Schlüssel zu drehen. Die Schließnase überträgt die Bewegung auf das Schloss, wodurch es letztendlich geschlossen oder geöffnet wird.




Hat Ihre Haustür einen korrekt verbauten Schutzbeschlag?


Ist der Schutzbeschlag unprofessionell verbaut, ist der Einbruchschutz enorm gefährdet. Nicht nur für Profieinbrecher ist ein überstehender Schutzbeschlag eine Einladung. Ein vernünftig installierter Sicherheitsbeschlag steigert den Objektschutz gegen das Abbrechen, Ziehen oder Aufschrauben enorm. Das geschulte Einbrecherauge erkennt einen schlecht verbauten Schutzbeschlag und erkennt auch, wenn dieser keinen Weg bietet, durch die Tür zu kommen. So funktioniert der Sicherheitsbeschlag gleichzeitig als optische Abschreckung und kann mit dem richtigen Design Ihre Tür noch etwas aufwerten.




Hat Ihr Schutzbeschlag einen Kernziehschutz?


Der Kernziehschutz steigert den Objektschutz indem er verhindert, dass der Einbrecher den Zylinderkern herausziehen kann. Es handelt sich um eine flexible Zylinderabdeckung aus Stahl. Selbst mit Spezialwerkzeug kann der Zylinder nicht herausgezogen oder gar abgerissen werden. Der Schlüssel wird durch eine schmale Öffnung durch eine mitrotierende Scheibe und dem dahinterliegenden Zylinder eingeführt. Der Schutzbeschlag erhöht so Ihre Sicherheit und senkt die Chancen des Einbrechers an der Tür vorbeizukommen.




Haben Sie eine Bandsicherung an Ihrer Haustür?

Ohne eine Bandsicherung nutzt das beste Schloss nichts, wenn der Einbrecher die Tür einfach aus der Wand hebeln oder brechen kann. Die Türangeln sind in der Regel mit einem Trägerbolzen im Türblatt und in der Zarge befestigt. Die Bandsicherung sorgt für zusätzliche Sicherheit, indem sie den Widerstand an diesen Stellen deutlich erhöht.




Haben Sie eine Mehrfachverriegelung an Ihrer Haustür?


Wie in einem Tresor findet bei der Mehrfachverriegelung eine zusätzliche Verriegelung neben dem normalen Schloss statt. Je nach Modell gibt es die 3- bzw. 5-fach Verriegelung, die an mehreren Punkten unter- und oberhalb des Hauptschlosses greifen. In der Fachsprache wird dieser zusätzliche Einbruchschutz auch Türgetriebe genannt. Die Bauweise ist im Gegensatz zu einem normalen Schloss wesentlich komplizierter, wodurch die Lebensdauer oft auf unter zehn Jahre sinkt. Hier sollte unbedingt auf Qualität geachtet werden.




Haben Sie ein Querriegelschloss an Ihrer Haustür?

Das Querriegelschloss bietet Sicherheit auf der Schloss- und Bandseite gleichzeitig. Außerdem stärkt es das Türblatt und hat eine abschreckende Wirkung für den Einbrecher, da es von außen in der Mitte der Tür zu erkennen ist. Der Objektschutz ist somit an der Tür gleich an mehreren Punkten deutlich erhöht. Das Querriegelschloss wird circa 30 cm unterhalb des Hauptschlosses angebracht, da in diesem Bereich die meisten Angriffe auf die Tür erfolgen. Ähnlich wie bei Kastenschlösser kann man auch hier zusätzlich einen Sperrbügel installieren, wodurch die Sicherheit der Tür nochmal erhöht wird und den Einbrecher verzweifeln lässt.




Wieviele Fenster haben Sie die direkt oder mit Aufstiegshilfen (Garage, Gartenmöbel, Mülltonnen) erreichbar sind?





Haben Sie Gitter vor allen erreichbaren Fenstern?

Ein Gitter vor dem Fenster leistet der Objektsicherheit enorme Dienste. Ganz besonders die Keller- und Erdgeschossfenster, sowie alle Fenster die mit ein wenig Kletterei gut zu erreichen sind, sollten gut geschützt sein. Da das Fenstergitter jeder Witterung ausgesetzt ist, ist hier eine gute Qualität wichtig. Trotz der Fenstergitter muss das Heim nicht wie ein Gefängnis aussehen. Es gibt Modelle, die neben der Sicherheit auch optisch etwas hermachen. Die eigentliche Funktion des Fensters sollte gar nicht und der Lichteinfall durch das Fenster möglichst wenig durch das Gitter beeinflusst werden.





Welche Art von Fenstergriffen haben Sie?

Die meiste Sicherheit bietet ein Fenstergriff, welcher per Schlüssel zusätzlich abgeschlossen werden kann. Nicht nur gegen Einbrecher ist ein zusätzliches Schloss wirksam, sondern auch gegen das ungewünschte Öffnen durch Kinder kann es vor Unfällen schützen. Fenstergriffe mit einem Schließzylinder werden in die Verschlussstellung gebracht und mittels Schlüssel abgeschlossen. So kann der Griff ohne passenden Schlüssel nicht mehr bewegt werden. Da die Einstiegsmöglichkeit Fenster zu den beliebtesten gehört, sollte hier die Einbruchsicherheit besonders ernst genommen werden.





Wie sieht Ihre Fensterverriegelung aus?

Die Angeln und Drehachsen der Fenster sind sehr anfällig und sollten zur Sicherheit zusätzlich geschützt werden. Der Einbruchschutz kann hier zum Beispiel durch eine Pilzkopfzapfenverriegelung und durch Schließbleche deutlich erhöht werden. Die Pilzkopfzapfenverriegelung hat ihren Namen von den pilzkopfförmigen Zapfen, welche sich beim Schließen des Fensters in das Schließteil einhakt. Das Schließteil selbst wird auf der Rahmenseite angebracht und bietet so mehr Sicherheit gegen das Aushebeln des Fensters. Das Schließblech wird am Fensterrahmen montiert. Es handelt sich um ein flaches Stahlblech mit Aussparungen, in welches die Falle und gegebenenfalls auch der Schlossriegel greifen.




Haben Sie Sicherheitsglas in Ihren Fenstern?


Oft versuchen Einbrecher das Glas zu zerschlagen und den Fenstergriff von innen zu betätigen. Sicherheitsglas ist gegen diese Einbruchmethode sehr wirksam und erhöht den Objektschutz. Gegen das Aufhebeln hilft das fast undurchdringliche Sicherheitsglas natürlich nicht. Speziell für Sprossenfenster oder Butzenscheiben bietet sich ein Vorsatzrahmen mit Sicherheitsverglasung an. Von außen ist kein Unterschied zu erkennen, da er von innen auf den vorhandenen Fensterrahmen montiert wird.




Haben Sie eine Aufschraubsicherung?

Eine der häufigsten Vorgehensweisen für den Einbrecher durch ein Fenster zu steigen, ist das Aufhebeln. Mehr Sicherheit gegen diese Methode bietet eine Aufschraubsicherung. Der Einbrecher kann das Fenster nicht mehr so einfach aufhebeln. Zudem dient eine sichtbare Aufschraubsicherung gleichzeitig als optische Abschreckung. Pro laufenden Meter sollte eine Aufschraubsicherung auf der Griffseite und eine auf der Scharnierseite montiert werden. Auch für Flügelfenster gibt es eine Aufschraubsicherung, um den Einbruchschutz zu stärken.





Wieviele Balkone haben Sie?


Für den Einbrecher gilt, je höher die Einstiegsmöglichkeit, desto geringer der Einbruchschutz. Um einen Balkon zu erreichen gibt es genügend Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine mitgebrachte Leiter, Mülltonnen, Bäume, Carports usw. Ist der Balkon erreicht, gelten die gleichen Einstiegsmöglichkeiten für den Einbrecher, wie auf der untersten Ebene. Das bedeutet, die Balkontüren und –Fenster sollten ebenfalls auf Einbruchsicherung geprüft werden und eventuelle Maßnahmen für den Objektschutz eingeleitet werden.





Welche Art von Balkontür haben Sie?


Bei einer normalen Fenstertür gelten fast dieselben Sicherheitsmaßnahmen wie bei einem Fenster, da die Konstruktion quasi gleich ist. Die Schiebetür spart Platz, hat allerdings einen anderen Aufbau und bedarf daher auch einer besonderen Einbruchsicherung. Auch bei Schiebetüren ist das Aufhebeln sehr beliebt und sollte, genau wie das gewaltsame Aufschieben von außen durch eine Sicherung unterbunden werden. Eine solche Sicherung verfügt oft über Bolzen, die verhindern, dass die Tür gewaltsam geöffnet werden kann.





Welche Art von Griffen hat Ihre Balkontür?


Wie bei einem Fenstergriff auch, ist die abschließbare Variante am vorteilhaftesten für den Objektschutz. Das zusätzliche Schloss stärkt die Widerstandsfähigkeit der Tür und vermeidet auch das ungewollte Öffnen von innen durch Kinder. So sorgt es für eine höhere Einbruchsicherheit und schützt gleichzeitig vor Unfällen. Mittels Schlüssel und Schließzylinder wird der Griff der Balkontür in Verschlussstellung abgeschlossen und kann ohne passenden Schlüssel nicht mehr bewegt werden. Griffe ohne zusätzlichen Verschluss bedeuten nicht nur eine Gefahr für Kinder, sondern machen es dem Einbrecher auch leichter in die Wohnung einzusteigen.





Wie sieht Ihre Türverriegelung aus?

Die Türverriegelung ist entscheidend für den Einbruchschutz. Die Angeln und Drehachsen sind anfällig und sollten zur Sicherheit zusätzlich geschützt werden. Die Pilzkopfzapfenverriegelung und Schließbleche erhöhen den Objektschutz deutlich. Schließbleche können einfach am Türrahmen montiert werden. In der Regel sind es flache Stahlbleche mit Aussparungen. In die Aussparungen greifen dann die Falle und eventuell auch der Schlossriegel. Die pilzkopfförmigen Zapfen geben der Pilzkopfzapfenverriegelung ihren Namen. Die Zapfen haken beim Schließen der Tür in das Schließteil ein. Das Schließteil selbst wird auf der Rahmenseite angebracht und macht das Aushebeln der Tür fast unmöglich.





Haben sie Sicherheitsglas in Ihren Balkontüren?


Eine der gängigsten Einbruchmethoden ist es, das Glas neben dem Griff zu zerschlagen und die Tür mittels Griff von innen zu öffnen. Sicherheitsglas ist fast undurchdringlich und steigert den Einbruchschutz ungemein. In der Regel gibt der Einbrecher nach zwei bis drei Minuten auf, wenn er es nicht schafft durch die Tür zu kommen. Neben dem höheren Objektschutz hat das Sicherheitsglas noch einen weiteren großen Vorteil. Für herumtobende Kinder ist jedes Glas und jede Scheibe eine Gefahr. Sicherheitsglas minimiert das Verletzungsrisiko durch Glasbruch.




Hat ihre Balkontür eine Aufschraubsicherung?

Das Aufhebeln von Fenster und Türen ist leise und geht schnell. Das macht es zu einer sehr beliebten Einstiegsmöglichkeit für Einbrecher. Mit einer Aufschraubsicherung kann man dagegen angehen und den Einbruchschutz erhöhen. Für den Einbrecher wird es so fast unmöglich die Balkontür aufzuhebeln. Pro laufenden Meter Balkontürrahmen sollte eine Aufschraubsicherung installiert werden. Auch für Flügeltüren gibt es passende Aufschraubsicherungen. Der Einbrecher wird sich so sehr schwer tun, durch die Balkontür zu gelangen, was den Objektschutz deutlich erhöht.





Wieviele Terassentüren haben Sie?


Terrassentüren oder auch Fenstertüren zählen statistisch zu den Lieblingseinstiegsmöglichkeiten für Einbrecher. Es gibt mehrere Einbruchvarianten, welche schnell und meist auch leise funktionieren. Durch Terrassentüren ist der Objektschutz stark gefährdet und sollte mit zusätzlichem Einbruchschutz versehen werden. Terrassentüren sind oft durch einen einfachen Sprung über den Zaun in Windeseile zu erreichen. Hinzu kommt, dass man durch die Fenstertüren prima beobachten kann, ob jemand daheim ist und was es zu holen gibt.




Welche Art von Terassentür haben Sie?

In der Regel ist der Terrasseneingang eine normale Fenstertür, welche allerdings mehr Platz für die schwenkende Tür benötigt, als eine Schiebetür. Der Bedarf für Einbruchsicherung ist bei beiden Varianten hoch, nur unterscheiden sich hier teilweise die Möglichkeiten. Schiebetüren lassen sich genau wie Fenstertüren einfach aushebeln und teilweise auch gewaltsam von außen aufschieben. Eine mögliche Sicherung für Schiebetüren verfügt über Bolzen, welche verhindern, dass sie sich gewaltsam öffnen lässt.





Welche Art von Griffen hat Ihre Terrassentür?

Ist der Griff ohne extra Verschluss, kann nicht nur der Einbrecher leichter hinein, auch Kinder können jederzeit raus. Ein abschließbarer Griff sorgt für mehr Sicherheit und schützt vor Unfällen. Der Griff mit Schließzylinder wird in der Verschlussstellung abgeschlossen und kann dann nur noch mit dem passenden Schlüssel geöffnet werden. Die Terrassentür lässt sich nicht mehr so leicht aushebeln und auch das Aufbrechen wird für den Einbrecher um einiges schwerer. Mit einem abgeschlossenen Griff kann der Dieb auch nicht mehr die Tür von innen öffnen, nachdem er die Scheibe eingeschlagen hat.





Wie sieht Ihre Türverriegelung aus?

Die Terrassentür ist für jeden Einbrecher in Sekundenschnelle zu erreichen und nicht nur für den Profi leicht von außen zu öffnen. Um das zu vermeiden und die Objektsicherheit zu erhöhen, gibt es zum Beispiel Schließbleche und Pilzkopfzapfenverriegelungen. Die Pilzkopfzapfenverriegelung hat ihren Namen von den pilzkopfförmigen Zapfen, die sich beim Schließen der Tür in das Schließteil einhaken. Das Schließteil wird auf der Rahmenseite montiert. Diese zusätzliche Verriegelung macht das Aushebeln der Tür fast unmöglich. Ein zusätzlicher Einbruchschutz ist das Schließblech, welches an den Türrahmen montiert wird. Die flachen Stahlbleche haben Aussparungen für die Falle und eventuell auch für den Schlossriegel. Diese zusätzliche Maßnahme sorgt für mehr Sicherheit und lässt Sie ruhiger schlafen.





Haben Sie Sicherheitsglas in Ihren Balkontüren?


Einbrecher bedienen sich oft der Einstiegsmöglichkeit die Terrassentürscheibe in der Nähe des Griffes einzuschlagen und dann die Tür von innen zu öffnen. Mit dem Sicherheitsglas wird der Objektschutz stark erhöht und auch das komplette Einschlagen der Scheibe ist fast unmöglich. Der gewöhnliche Einbrecher gibt nach zwei bis drei Minuten vergeblichen Versuchen wieder auf und verschwindet. Neben der zusätzlichen Einbruchsicherheit bietet das Sicherheitsglas ein weiteres nicht zu unterschätzendes Plus. Das Verletzungsrisiko durch Glasbruch, zum Beispiel durch herumtobende Kinder, geht Richtung null.




Hat Ihre Terassentür eine Aufschraubsicherung?

Die Aufschraubsicherung erhöht den Objektschutz deutlich und lässt den Einbrecher verzweifeln. Wird eine sichtbare Variante gewählt, wird der Dieb vermutlich gar nicht erst versuchen die Terrassentür aufzuhebeln. Die Fenstertür ist eine sehr beliebte Einstiegsmöglichkeit für Einbrecher. Hier sollte die Einbruchsicherung Priorität haben. Die Aufschraubsicherung ist sehr effizient gegen das Aufhebeln. Jeweils auf der Griff- und auf der Scharnierseite sollte pro laufenden Meter eine Aufschraubsicherung installiert sein.





Wieviele Kellerschächte haben Sie?





Haben Sie eine Abhesicherung?

Beim Objektschutz sollten Keller- und Lichtschächte nicht vernachlässigt werden. Diese Einstiegsmöglichkeit ist dem Einbrecher wohlbekannt und sollte zusätzlich gesichert werden. Für diesen Fall gibt es die Gitterrost- oder auch Abhebesicherung zur Einbruchsicherung. Die gängigste Variante der Abhebesicherung ist eine Kette, die an einem Ende am Rost und am anderen Ende flexibel an der Wand im Schacht befestigt wird. Sollte es sich bei dem Schacht um einen Fluchtweg handeln, sollte man darauf achten, dass das Schloss auch ohne Schlüssel von innen geöffnet werden kann.





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