Fenstergriffe

Es gibt abschließbare Fenstergriffe mit einem Schließzylinder, Fenstergriffe mit einem Druckknopf (diese besitzen eine Zusatzverriegelung mit einem Druckzylinder) und natürlich die klassischen Fenstergriffe ohne zusätzliche Sicherheit.
Für die Objektsicherheit und nicht zu vergessen, zur Sicherheit der Kinder, ist die abschließbare Fenstergriff natürlich am überzeugendsten. Da der Weg durch das Fenster für jeden Einbrecher zu den leichtesten Einstiegsmöglichkeiten gehört, sollte hier nicht gespart werden.

Fenstergriffe mit Schließzylinder

Der abgeschlossene Fenstergriff wird in der Verschlussstellung verriegelt. Der Griff lässt sich nun nicht mehr drehen und kann nur mit dem passenden Schlüssel geöffnet werden.
Fünf sogenannte Stiftzuhaltungspaare, die aus Kernstift und Gehäusestift bestehen, bieten Schutz vor dem unberechtigten Öffnen des Fensters. Ohne Schlüssel sperren lediglich die Gehäusestifte das Schloss und bei nicht passendem Schlüssel schließen wechselseitig teilweise Kern- und teilweise Gehäusestift.

Fenstergriffe mit Druckzylinder

Der Druckzylinder löst beim Hineindrücken die Verriegelung aus und ist in der Handhabung die einfachere Variante. Verwendet werden Druckzylinder zum Beispiel an Fensteroliven, abschließbaren Fenstersicherungen und auch an Hängeregister- und Aktenschränken.
Ein Druck mit dem Finger auf den Druckzylinder genügt, um den Fenstergriff nicht mehr zum Öffnen und Schließen betätigen zu können. Ebenfalls wird eine Verriegelung aktiviert, die am Fensterrahmen sitzt. Das Fenster lässt sich erst dann wieder öffnen, wenn der Druckzylinder raus schaut.