Einbruchschutz

Der Einstieg über ebenerdige Fenster- und Balkontüren und natürlich über die Fenster ist die erste Wahl für Einbrecher. Daher hat hier der Einbruchschutz oberste Priorität. Die gängigste Methode ist das Aufhebeln der Öffnungsseite. Die Haupteingangstür wird hingegen seltener gewählt, da das Haustürschloss in der Regel nicht so leicht zu knacken ist.

Sicherheit rund um´s Haus ist nicht nur in abgelegenen Umgebungen oder schlecht einsehbaren Objekten notwendig. Auch der Haustyp spielt für den Einbruch keine Rolle. Egal ob Reihenhaus, Doppelhaushälfte, Geschäftsräume oder Einfamilienhaus, Einbrecher können in Sekundenschnelle in alle Wohnobjekte eindringen.

Auf Wohnungen in den oberen Etagen haben es Einbrecher ebenfalls oft abgesehen, da hier der Einbruchschutz aufgrund der Lage oft vernachlässigt wird. Auch sehr begehrt sind natürlich die Wohnungen im Erdgeschoss.

Erschreckend oft werden Türen und Fenster mit den einfachsten Mitteln, wie zum Beispiel Schraubenzieher, aufgehebelt. Auch das Tageslicht oder die Anwesenheit der Bewohner ist kein Hindernis für die Einbrecher.

Möglichkeiten für die Einbrecher

Ob Reihenhaus, Einfamilienhaus oder Wohnung, in jedem Gebäude gibt es ein Erdgeschoss, welches das primäre Einstiegsziel für die meisten Einbrecher ist. Die ebenerdigen Fenster oder Balkontüren ohne Einbruchsicherung werden einfach nur aufgehebelt. Der direkte Weg durch die Haupteingangstür steht erst an dritter Stelle.

Auch Balkon- und Terrassentüren, Kellerfenster und –türen, sowie Lichtschächte bieten weniger Sicherheit als gedacht. Selbst Dachfenster können über Bäume erreichbar sein und somit ebenfalls eine Möglichkeit für einen Einbruch darstellen.

Der Einbrecher weiß auch, dass Wohnungstüren in Mehrfamilienhäuser in den oberen Etagen weniger Aufmerksamkeit erregen und somit ein sichereres Ziel zum Aufbrechen sind.

Einbruchsicherung im Erdgeschoss

Natürlich ist die Einbruchgefahr im Erdgeschoss höher als in den Etagen darüber. Ein ungesichertes gekipptes Fenster ist eine Einladung für jeden Einbrecher. Das gilt auch für Terrassentüren auf der untersten Ebene. Diese sind oft durch einen einfachen Sprung über den Zaun blitzschnell zu erreichen. Die höher gelegenen Etagen hingegen sind für Diebe nur schwer bis gar nicht greifbar.

Hinzu kommt, dass die Erdgeschosswohnungen besonders gut einzusehen sind. Der Täter kann unauffällig beobachten, wie es um den Objektschutz steht, ob jemand anwesend ist und welche Einstiegsmöglichkeiten bestehen. Besonders größere Wohnobjekte sind beliebt, da hier die Sicherheit durch den Nachbarschaftsschutz aufgrund der Anonymität entfällt.

Die Gefahr von Aufstiegshilfen ist nicht zu unterschätzen

Ein guter Sicherheitsberater warnt stets vor Aufstiegshilfen für den Einbrecher. Da diese sich das Leben nicht schwerer als nötig machen, steigen sie dort in das Haus ein, wo sie ohne Probleme hinkommen.

Aufstiegshilfen wir zum Beispiel Mülltonnen, Rankhilfen, Leitern, Gartenmöbel oder günstig stehende Bäume sollten entfernt oder weggeschlossen werden. Das sollte helfen, es dem Einbrecher schwerer zu machen und für etwas mehr Sicherheit zu sorgen.